musikalische Leitung

Annette Jahr wurde in eine Musikerfamilie hineingeboren und begann schon als Kind, Cello und Klavier zu spielen und im Chor zu singen.

Nach dem Abitur studierte sie Gesang und Gesangspädagogik an der Musikhochschule Detmold.  Während des Studiums sang sie bei den Deutschen Bach-Vokalisten unter Gerhard Weinberger und in der Gächinger Kantorei unter Helmuth Rilling und ging mit beiden Ensembles auf internationale Konzerttourneen.

Über viele Jahre hat Annette musikalische Produktionen an verschiedenen Theatern betreut und über 20 Musicals als Einzel- und Ensemblecoach mit zur Aufführung gebracht. 

Selbst Chorsängerin von klein auf, hat sie die Begeisterung für den Zusammenklang unterschiedlicher Stimmen und Persönlichkeiten bis heute nicht verloren.  So hat sie immer mit Chören  - von Laien bis hin zu Semiprofis - stimmbildnerisch gearbeitet und als Assistentin der Chorleitung Proben geleitet und Konzerte vorbereitet. 

In die Leitung des Chors Intermezzo kann sie nun all ihre unterschiedlichen musikalischen, stimmlichen und pädagogischen Erfahrungen einfließen lassen.

 

Weitere Informationen unter: www.annettejahr.de

 

Über die Zeit, die wir mit Nils teilen durften, lässt sich wohl kaum besser berichten, als mit Bezügen zu Liedern, die wir immer zu unserem Vergnügen, vielleicht nicht immer zu seinem, aber an guten Tagen auch zum Vergnügen des Publikums mit ihm gesungen haben.

Eines der ersten Lieder, die er für uns ausgewählt hat, war Come in and Stay a While. Wir haben uns darauf eingelassen, er und wir, und haben die gemeinsame Reise über viele Jahre genossen. Wir haben dabei viel gesehen und gehört, Interessantes, nachdenklich Machendes, Begeisterndes und Sonderbares. Wir haben im Tangorhythmus von einem männlichen Briefmark gesungen, haben uns gefragt, ob nun Raus mit die Gefühle oder rin mit die Gefühle oder nicht?, wir sind mit Nils durch Fields of Gold gewandert, haben einen Blick geworfen auf dramatische Szenen, die sich Hinter eines Baumes Rinde abspielen, sind Ameisen begegnet, denen in Altona auf der Chaussee die Beine weh taten. Wir haben uns zusammen unseren Zweifeln gestellt, dass wir vielleicht nur gut sind, wenn keiner guckt, sind trotz der ziemlich schrägen Gäste, oft und gerne in der Bar zum Krokodil eingekehrt, haben dem Nachtgesang des Kammervirtuosen gelauscht, uns gegenseitig versichert You've Got a Friend und oft gespürt, dass Der Abend naht.

Schließlich mussten wir alle schmerzlich miterleben, How Fragile We Are But music and singing have been my refuge, and music and singing shall be my lightAnd so it Goes – Hallelujah! Oder, um mit den von Nils unzählige Male benutzten Worten zu schließen:

Soviel dafür!

DruckversionDruckversion | Sitemap
Michael Mariaschk